Interview mit dem Vorstandsmitglied Claudia Kritzler ff.
Für wen ist die Stiftung da? Claudia Kritzler:
Die Stiftung soll ein Forum sein, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Jeder sollte sich angesprochen fühlen. Wir versuchen, mit unserem Einsatz jeden Bürger und alle Unternehmen, nicht nur im Stadtkern, sondern in allen Ortsteilen von Freudenberg, mit einzubeziehen.
Alle, die Verantwortung übernehmen wollen, können sich über die Stiftung engagieren. Hier ist der „Alteingesessene“ genauso willkommen wie der Neubürger; die junge Generation kann ihre Ideen genauso einbringen wie „die Alten“.
Bestimmt wird es viele Projektwünsche und Ideen von Freudenberger Vereinen, Kindergärten oder Schulen geben. Ab wann können Anträge auf Stiftungsausschüttungen gestellt werden?
Claudia Kritzler:
Nach der Anerkennung der Stiftung durch das Innenministerium des Landes NRW wurde zunächst das zugesagte Stiftungskapital eingesammelt und verzinslich angelegt. Die ersten Erträge, die zur Verwirklichung der Stiftungsziele zu verwenden sind, werden Anfang 2010 ausgeschüttet. Wir werden im Herbst die Vergabekriterien für mögliche Projekte veröffentlichen und möchten die Vereine und Institutionen ermutigen, uns mit Förderanträgen zu unterstützen.
Welche Funktion hat in diesem Zusammenhang das Kuratorium, das sich ganz bewusst aus ehrenamtlich engagierten Freudenberger Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzt?
Claudia Kritzler:
Das Kuratorium setzt sich nicht nur aus Bürgerinnen und Bürgern aus vielen Ortsteilen Freudenbergs zusammen, sondern bedient gleichzeitig auch verschiedene Lebensbereiche unserer Stadt. Die Mitglieder sind alle bereits selbst ehrenamtlich tätig und repräsentieren unsere Stiftungszwecke. Hauptaufgabe des Kuratoriums ist die Beratung und Überwachung des Stiftungsvorstandes, so zum Beispiel bei der Verwendung der Stiftungsausschüttungen. Durch das bestehende Engagement der Kuratoriumsmitglieder ist dabei gewährleistet, dass die Vielfältigkeit der Vereine und gemeinnützigen Institutionen in Freudenberg ausreichend berücksichtigt wird.
Welche Möglichkeiten gibt es, wenn sich jemand für die Stiftung engagieren möchte?
Claudia Kritzler:
Diese Möglichkeiten sind vielfältig:
Man kann der Stiftung durch Spenden oder Zustiftungen Geld zur Verfügung stellen. Jede kreative Idee für Projekte im Sinne der Satzung ist herzlich willkommen. Und natürlich ist auch aktive Mitarbeit bei den Projekten sehr erwünscht.
Wo kann man mehr über die Stiftung Gut. für Freudenberg erfahren?
Claudia Kritzler:
Informationen finden sich im Internet unter www.stiftung-gut.de
Daneben wird bei aktuellen Anlässen über die Lokalpresse und Freudenberg aktuell berichtet. Auch das Kunden-Magazin der Stadtsparkasse Freudenberg dürfen wir als Medium nutzen.
Und selbstverständlich ist der persönliche Kontakt, die persönliche Ansprache der Vorstandsmitglieder eine ganz wichtige und gerne angebotene Möglichkeit, näheres über die Stiftung zu erfahren.
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